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Wie bereits erwähnt, gibt es hier interessante Wandergebiete, doch das anhaltend nasse Wetter haltet uns von längeren Touren ab. Auch bei einem Halt am «Loch Assynet», einem langgezogenen See aus der Eiszeit, nieselt es unablässig.

Dennoch wagen wir uns mit wetterfester Kleidung auf eine kleine Halbinsel, wo die Ruinen des «Ardvreck Castle» stehen. Vom einst imposanten Schloss der «MacLeods» sind noch ein paar Mauerresten übriggeblieben.

Nur ein paar Kilometer (bzw. Meilen) weiter hellt es auf. Deshalb nutzen wir die trockene Phase für eine Erkundung des Geoparks «Knockan Crag». Die sogenannte Überschiebungszone «Moine Thrust» ist eine geologische Besonderheit. Auf einem Lehrpfad erfahren wir einiges über den «Caledonian-Gebirgsgürtel» und freuen uns über die tolle Aus- und Weitsicht.

Bei Ullapool schliesst sich dann wieder der Kreis zu unserer ersten Schottlandreise. Kurz vor der Ortschaft soll es eine LPG-Tankstelle geben; und tatsächlich finden wir bei einer KZF-Werkstatt die Gas-Zapfsäule und können so unseren Tank füllen.

Im «Tesco»-Supermarket ergänzen wir unsere Lebensmittelvorräte. Danach fahren wir den «Boomfield Holiday Park» an. Die Rezeption ist bis 15.30 Uhr geschlossen und die Camper werden aufgefordert, sich einen Platz zu suchen. Gesagt, getan. Wiederum an vorderster Front am «Loch Broom» platzieren wir unser Womo.

Bei einem Gang durch Ullapool amüsieren wir uns in den verschiedenen Souvenirläden ab dem Angebot.

Im Hafen holen wir uns die reservierten Tickets für die morgige Fährfahrt nach Stornoway.

Vermutlich wegen des starken Windes bleibt das Wetter am Nachmittag und Abend trocken und sogar ein bisschen sonnig. Wir lassen uns ein einfaches, aber feines Nachtessen schmecken und sind dankbar, diese herrliche Gegend geniessen zu dürfen.

 

Seit anfangs Mai sind wir schon auf der britischen Insel, dennoch zieht es uns noch westlicher auf ein Eiland. Zum Sommerbeginn schippern wir auf die Äusseren Hebriden. Obwohl es im Warteraum für die verschiedenen Fahrzeuge etwas chaotisch zu und her geht, verlässt die Fähre pünktlich um 10:30 Uhr den Hafen von Ullapool. Die Mitarbeitenden von «Caledonian MacBrayne» haben alles im Griff.

Die Überfahrt dauert rund zweieinhalb Stunden und verläuft zum Glück recht ruhig. Stornoway empfängt uns mit Sonnenschein und etwas weniger Wind als in den vergangenen Tagen.

Ohne Umwege steuern wir den «Laxdale Holiday Park» an. Doch die Verwalterin teilt uns mit, dass sie bzw. ihr Platz ausgebucht ist. Als Alternative können wir auf dem Land ihres Vaters lagern; mit Strom, kleinem WC-Häuschen und Abwaschstelle im Freien. Das passt für heute, mehr brauchen wir nicht.

Stornoway ist der Hauptort der Doppelinsel «Lewis and Harris». Der Ort hat seit langer Zeit ein bedeutender Fischereihafen, ein hübsches Rathaus und eine kleine Flanierzone mit Kneipen und Läden.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das «Lews Castle» (auch «Lewis Castle»). Das stattliche Herrenhaus steht unterhalb des «Strawberry Hill» und beherbergt ein Hotel und das «Museum nan Eilean».

Das Museum ist frei zugänglich und erzählt viel über die Hebriden, die Bevölkerung und die wichtige Fischindustrie. Höhepunkt der Ausstellung ist die Präsentation von einigen Figuren der sogenannten «Lews Chessman». Die uralten Schachfiguren waren in letzter Zeit gross in den Medien u. a. wegen einer Versteigerung bei einer Auktion.

Am Abend reservieren wir uns noch den nächsten Camping. So können wir die kommenden Tage für weitere Erkundungen nutzen.

 

Nach einer ruhigen Nacht verlassen wir den Camping vor neun Uhr um die «Western Isles», wie die Äusseren Hebriden auch genannt werden, weiter zu erkunden.

Ein erster Besuch gilt an diesem recht sonnigem Morgen dem nördlichsten Punkt von Lewis and Harris. Hoch über den schroffen Klippen steht das «Butt of Lewis Lighthouse».

Da wir rechtzeitig vor Ort sind, können wir unser Womo problemlos parken und so den Blick auf den hohen und schlanken Leuchtturm sowie die herrliche Landschaft geniessen.

Nach einem kurzen Abstecher zum «Port of Ness» geht’s auf der «A857» wieder südwärts. Verfahren kann man sich hier kaum, denn das Strassennetz ist übersichtlich und die Signalisationen gut.

So finden wir auch den Weg zum «Clach an Trushal» (auch Trushal Stone). Mit einer Höhe 5,8 Meter ist der «Stein des Mitgefühls» der höchste Menhir von Schottland.

Im sogenannten «Blackhouse Arnol No. 42» wohnte bis 1966 eine Familie. Heute wir das historische Gebäude als Art Freilichtmuseums bewahrt. Diese auf Steinmauern basierenden und mit Stroh gedeckten Häuser wurden mit Torf beheizt.

«Peat» (Torf) ist ein organisches Sediment. In den weitläufigen Mooren wird das Brennmaterial gestochen und getrocknet. In Schottland ist die Torfgewinnung auch für die Whiskeyherstellung wichtig; der Torfrauch beeinflusst den Geschmack.

Auf der «Eilean Fraoich Camp Site» müssen wir den Besitzer zuerst suchen, doch dann weist er uns einen schönen Platz für die nächsten zwei Nächte zu. Die Reservation hat bestens geklappt und so können wir den sonnigen Nachtmittag mal wieder in kurzen Hosen und T-Shirts geniessen.

Am Abend bereiten wir uns Spaghetti mit feinem, schottischem Räucherlachs zu. Die Delikatesse haben wir gestern im Hafen von Stornoway gekauft. Der Schmaus war nicht gerade billig, doch ab und zu dürfen wir uns so was gönnen.

 

Das erste Ziel unserer sonntäglichen Radtour heisst «Beinn na Cloich» und ist ein Hügel auf 162 m.ü.M. Hier öffnet sich eine grandiose Aussicht auf unzählige Seen, ferne Gipfel, die baumlose Moorlandschaft und das Meer.

Die Vegetation scheint karg, doch bei genaueren Hinschauen entdecken wir immer wieder farbenprächtige Blumen. Und auch die Schafe finden anscheinend genügend Futter.

Schon gestern hat uns der Campinginhaber auf ein Seeadlerpaar aufmerksam gemacht und tatsächlich konnten wir die beiden Vögel mit dem Feldstecher ausfindig machen. Heute nun kreist ein Tier hoch über uns, verschwindet dann aber schnell wieder.

Beim nächsten Stopp tauchen wir wieder in die Vergangenheit ein. Bei Shawbost (gälisch Siabost) steht der Nachbau einer historischen Mühle und einer sogenannten Darre (hier wird das Getreide vor dem Mahlen getrocknet). Die Anlage ist mit viel Sorgfalt erstellt worden und vor Ort liegt ein Informationsordner.

Dann geht’s an die nahe Küste zum «Loch Shawbost», wo der Süsswassersee nur durch eine Sandbank vom Atlantik getrennt ist. Im feinen Sand am Strand liegen wunderschöne Steine. Die Wale lassen sich leider nicht blicken.

Am Sonntag ruht hier das Leben. Viele Leute gehen zur Kirche, die Restaurants und Läden sind geschlossen. Gut so!!

Das warme Wetter lässt zu, die Liegestühle aufzustellen, zu lesen und den schönen Campingplatz zu geniessen. Hier spürt man richtig, dass die Besitzer Mary und Iain den Platz mit Interesse und Liebe betreiben und entsprechend pflegen.

 

Flucht in die Karibik? Fast, doch alles der Reihe nach.

Gestern Abend haben wir bei einem tollen Sonnenuntergang die nächsten Etappen geplant. Da es auf den südlichen Inseln der Äusseren Hebriden etwas weniger Infrastruktur gibt und wir auch einige Fährfahrten in Betracht ziehen, wollen wir die Übernachtungsplätze und die Überfahren schon buchen.

Gut ausgeschlafen starten wir am Montag, 24.06.2019 so gegen neun Uhr. Vorher versuchen wir noch Joël in Hamburg zu erreichen, um zum Geburtstag zu gratulieren.

Bei «Callanish Calanais» stehen verschiedene Steinsetzungen. Die megalithische Kultstätte soll etwa 3'000 v.Chr. angelegt worden sein. Wegen ihrer eher abgelegenen Lage sind diese Steinkreise viel weniger bekannt und besucht, als jene von Stonehenge. Wir sind glücklicherweise rechtzeitig auf dem Gelände, bevor ein Reisecar aufkreuzt.

Weiter geht’s vorbei an unzähligen grösseren und kleineren «Lochs» (Seen). Unterwegs brauen wir uns einen Kaffee, bevor dann die Strasse immer kurviger und steiler wird. Mitten in felsigem Gelände verläuft die Grenze zwischen Lewis und Harris.

Wieder unten am Meer treffen wir in Tarbert ein. Das Dorf ist vor allem wegen des Hafens und den Einkaufsmöglichkeiten bekannt. Diese nutzen auch wir für die Aufstockung von Gemüse und Früchte.

Am frühen Nachmittag erreichen wir dann den Weiler Seilebost. Auf dem Gelände der «old school» haben wir uns online einen Platz reserviert. Das hat bestens geklappt, per Mail kam die Bestätigung und der Code für das WC-Häuschen.

Und dann ist es soweit! Nur ein Katzensprung vom kleinen Camping (nur 4 Plätze) entfernt herrschen karibische Verhältnisse: eine herrliche Bucht mit feinstem Sandstrand, türkisblauem Meer und recht viel Sonnenschein.

Gut, die Temperaturen sind vielleicht etwas kühler, aber das ist zweitrangig. Einfach grandios, was wir wieder erleben dürfen.

Da der Wind immer stärker auffrischt, machen wir es uns später in unserem Womo gemütlich und freuen uns über die tolle Aussicht.

 

Die ganze Nacht hindurch rüttelt ein starker Wind am «akrumobile» und Regen prasselt nieder. Am Morgen hängen noch ein paar Restwolken am sonst zunehmend blauen Himmel.

Bis Leverburgh sind es nur 18 km und unsere Fähre startet um 11:40 Uhr. So haben wir noch genügend Zeit die kleine Ortschaft Rodel anzufahren. In Ruhe schauen wir uns die denkmalgeschützte Kirche «St. Clement’s Church» (auch «Tur Chliamainn») an. Erste Konstruktionen des Gebäudes gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Nach Bränden wurde die Kirche immer wieder aufgebaut und weist einen markanten Glockenturm auf.

 

Hier sind wir nun an der Südspitze von Süd-Harris. Doch es geht noch südlicher. Nachdem alle Fahrzeuge auf der Fähre platziert sind, heisst es Leinen los Richtung «Isle of North Uist».

Nach 60 Minuten Fahrzeit erreichen wir «Berneray» und sind gleich wieder von der herrlichen Landschaft begeistert.

Auf der westlichen Route cruisen wir entlang der Küste mit wiederum herrlichen Stränden. Bei einem offiziellen Picknick-Platz rasten wir und lassen uns ein kleines Mittagessen mit Meerblick schmecken.

Die «A865» verläuft weitläufig als Single Track und führt nebst vielen wolligen Vierbeinern auch am «Ardheisker Cottage» vorbei. Die Wände des einstöckigen Hauses sind gekalkt und das Dach mit Reet gedeckt. Das Cottage ist typisch für den Baustil auf den Hebriden.

Auf der «Moorcroft Campsite» ist ein Platz mit unserem Namen angeschrieben. Die Reservation hat prima geklappt. Der gepflegte Camping liegt am «North Ford», einer Meerenge und ist von Schafweiden umgeben. Sehr idyllisch! Die Infrastruktur stimmt auch und so lassen wir uns hier für drei Nächte nieder.

 

Heute nutzen wir die Kraft des allgegenwärtigen Windes für uns. Die Wäsche muss allerdings besonders gut angeklammert werden. Am Abend können wir dann in «hebriden getrocknete» Bettlaken kuscheln; da sind süsse Träume garantiert.

Unweit des Campingplatzes führt ein schmaler Pfad durch ein Moorgebiet. Wir wandern gemütlich rund um das «Loch a’Bharpa» und das «Loch nan Cuileag». Es empfiehlt sich auf dem wenig begangenen Weg zu bleiben, denn überall lauern kaum sichtbare Wasserlöcher. An einigen Stellen sind Holzstege gebaut worden.

Nebst Erikastauden und andern Heidegewächsen entdecken wir verschiedene Moose, Flechten, Gräser, Seerosen und ganze feine, kleine Blumen.

Bis auf zwei Männer, die Torf stechen, treffen wir keine andern Menschen. Die Stille ist traumhaft.

Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher an die Küste des «North Ford». Das Gebiet hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Wattenmeer. Im sandigen Boden suchen Wasservögel nach Futter. Nebst den bereits bekannten «Oystercatcher» (Austernfischer) huscht ein «Ringed plover» (Sandregenpfeifer) über das Watt. Der scheue Vogel ist beinahe zu schnell für die Kamera, so dass die Bildqualität nicht so gut ist.

Die Sonne zeigt sich übrigens nur kurz und bei max. 15 Grad kommen wir nicht ins Schwitzen. Von der momentanen Hitze in Süd- und Mitteleuropa spüren wir also nichts hier.

 

Da langsam, aber sicher die Feriensaison beginnt, planen und buchen wir heute unsere nächsten Etappen und Aufenthalte. In dieser Zeit entwickelt sich das Wetter prächtig und wir freuen uns über die wärmenden Sonnenstrahlen.

Der heutige Ausflug ist eine gelungene Kombination zwischen Biken und Hiken. Über schmale Strassen, Dämme und Brücken gelangen wir auf die Insel «Benbecula». Ein Feldweg führt an den Fuss des «Rueval» (gälisch: Ruabhal).

Auf die höchste Erhebung (124 m.ü.M.) der Insel wandern wir dann zu Fuss. Die Fahrräder lassen wir verschlossen zurück.

Mit jedem Schritt bergauf wird die Aussicht grandioser. Vom Hügel aus blicken wir auf unzählige Seen, die Küste, weitere Inseln und nur dünnbesiedeltes Gebiet. In der Ferne erkennen wir sogar die Erhebungen der Insel «Skye» (Innere Hebriden).

Auf dem Gipfel weht der allgegenwärtige Westwind, doch an geschützten Stellen lässt es sich gut in kurzen Hosen und T-Shirt aushalten. Unterwegs treffen wir gerade mal auf drei andere Wanderer.

Auf dem Rückweg fahren wir eine Schlaufe über die Insel «Grimsay». Es geht bergauf und bergab, vorbei an tiefblauen «Lochs», hübschen Häusern und wolligen Schafen.

Mit vielen Eindrücken und 34 km auf dem Tacho kehren wir zufrieden zurück und geniessen den sonnigen Abend. Und das lohnt sich, denn plötzlich kehrt das Wetter wieder. Fast unheimliche Nebelschwaden und ein bissiger Wind ziehen auf, wir wähnen uns im Herbst.

 

Am Freitag ist der Spuk vorbei und die Sonne wärmt schon in den Morgenstunden. Wir steuern die kleine Ortschaft Lochmaddy (Loch der Wölfe) an der Ostküste von North Uist an.

Im Büro der Fährgesellschaft erhalten wir die reservierten Tickets. Bis zur Abfahrt geniessen wir die friedliche Stimmung im Hafen und das schöne Wetter.

Die Überfahrt nach Uig (Isle of Skye) führt durch schärenartiges Gewässer und dauert eindreiviertel Stunden.

Die inneren Hebriden empfangen uns mit einer bilderbuchartigen Landschaft; strahlend blaues Meer, saftig grüne Wiesen, knuffige Schafe und tolle Felsformationen.

Das «Loch Langaig» liegt romantisch am Fusse einer Bergkette und ist nur ein Beispiel von ganz vielen wunderschönen Seen.

In der Nähe von Staffin platzieren wir uns auf dem örtlichen Camping. Das Verwalterehepaar ist sehr zuvorkommend und wir bekommen eine sonnige Parzelle. Im Laufe des Abends füllt sich der Campground mit Gästen aus verschiedensten Ländern. Zur Abwechslung grasen mal Kühe und nicht Schafe auf der nahen Weide.

 

Eigentlich sind wir nicht so erpicht, touristische Highlights zu besuchen. Doch beim «Old Man of Storr» lässt sich das nicht verhindern, denn die 48 Meter hohe Felsnadel ist eine bekannte Sehenswürdigkeit auf der Insel Skye. Glücklicherweise finden wir einen Parkplatz entlang der Strasse und können so den Aufstieg auf rund 350 m.ü.M. in Angriff nehmen.

Die dahinterliegende Spitze, The Storr (719 m.ü.M.), ist in leichten Nebel gehüllt, doch das ist weiter nicht schlimm, denn so ist der überdimensionale Hinkelstein besser sichtbar. Die Aussicht auf den Meeresarm und die verschiedenen Inseln ist herrlich.

Beim Abstieg kommen uns immer mehr Wanderer entgegen und an der Strasse unten sind die Parkmöglichkeiten nun ausgeschöpft.

Den nächsten Halt machen wir in Portree (Port Rígh), dem Hauptort von Skye. Hier ist die Parksituation allerdings nicht Womo-freundlich und so bleibt es bei einem kurzen Fotostopp.

Nachdem wir eingekauft und getankt haben, überqueren wir via «Syke Bridge» das «Loch Alsh». Nun ist es nicht mehr weit nach Dornie, wo wir die nächste Nacht verbringen wollen. Der Camping liegt direkt am Wasser und macht einen ordentlichen Eindruck. Gemäss Hinweistafel sollen wir uns einen Platz aussuchen, einkassiert werde dann am Abend.

Bei sonnigem und warmem Wetter besuchen wir den Stammsitz des schottischen Clans der Macrae. «Eilean Donan Castle» liegt auf einer kleinen Insel, die über eine Steinbrücke erreichbar ist. Die guterhaltene Burg ist am Wochenende natürlich sehr beliebt, deshalb bestaunen wir das Bauwerk nur von aussen.

Das Dorf Dornie liegt am ca. 7 km langen «Loch Long» und wirkt trotz ein paar schmucken, farbigen Häusern und einem geschlossenen Pub recht verlassen.

Gegen Abend treffen noch weitere Gäste auf dem Camping ein, doch es hat genug Platz für alle. Wir kochen uns ein feines Znacht und gönnen uns ein Glas Rotwein.

 

Während Mittel- und Südeuropa weiter schwitzt, pfeift hier in Schottland ein hartnäckiger Wind und die Temperaturen erreichen ca. 15 Grad. Zudem regnet es am letzten Junitag immer wieder.

So reisen wir ohne Halt von Dornie bis Spean Bridge. Hier trinken wir zwischen zwei Carladungen Touristen einen Kaffee im einzigen offenen Restaurant. Bekannterweise sind am Sonntag viele Lokale geschlossen.

Als wir letztes Mal in der Gegend waren, übernachteten wir in einem B & B in der Nähe von Onich am Loch Linnhe. Diesmal lassen wir uns auf dem nur 15 Meilen entfernten «Linnhe Lochside Holiday Park» bei Fort William nieder.

Mal schauen, ob sich vielleicht im Juli ein stabiles Hochdruckgebiet etablieren kann?! Wir sind bereit. 

 

Unsere Route vom 20. - 30. Juni 2019

Clachtoll - Fort William: 602 km

Mit dem Bike unterwegs: 46 km

 

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