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Nun sind wir schon über 2 Wochen in Irland und dürfen uns McRuck nennen ;-)!

Zum Wochenstart packt uns wieder das Inselfieber, obwohl wir ja schon auf einem Eiland sind. Kurz nach Tralee heisst es mal wieder Lebensmittel einkaufen und dann düsen wir auf der «N70» weiter nach Süden. Ab Killorglin folgen wir dem sogenannten «Ring of Kerry».

«Valentia Island» (auch «Valencia Island» genannt) ist eine von den westlichsten Inseln in Europa, die bewohnt ist. Sie liegt im «County Kerry» und kann entweder mit einer Fähre oder über eine Brücke erreicht werden. Wir wählen die zweite Variante und fahren dann gleich zum «Valentia Island Caravan & Camping» in Knightstown. Wir brauchen allerdings etwas Geduld, denn wir geraten in den Autokonvoi einer Trauergemeinde. Da der Friedhof unweit des Camping liegt, heisst es also andächtig in der vom Leichenwagen angeführten Kolone zu fahren.

Nach einem kleinen Lunch starten wir per Velo zu einer Erkundungstour. Das erste Ziel ist «The Lighthouse».

Hier werden unsere fahrbaren Untersätze gleich zweimal bestaunt; zuerst interessiert sich der Ticketverkäufer für die Räder und dann kommen wir noch mit einem Tourist aus der Schweiz ins Gespräch und Fachsimpeln.

Bei wechselnden Licht- und Windverhältnissen wandern wir rund um den Leuchtturm und gucken an die Felsen der «Beginish Island», wo die Wellen gewaltig brechen.

Unterwegs können wir noch beobachten, wie Schafe effizient geschoren werden.

Dann geht’s wieder steil bergauf bis auf den «Geokaun Mountain». Zuoberst auf 316 m.ü.M. fegt uns der Wind fast vom Gipfel. Wir müssen die Räder ablegen, damit sich nicht umfallen. Doch die Sicht ist natürlich unbeschreiblich schön (Bilder kucken!).

Als nächstes kommen wir zum eindrücklichen «Fogher Cliff». Dunkle Felswände ragen aus dem schäumenden Meer und Möwen ziehen ihre Kreise über unseren Köpfen. Hier hat es übrigens im Gegensatz zu den «Cliffs of Moher» kaum andere Besucher, was sehr angenehm ist.

Auf der Fahrt zurück nach Knightstown durchfahren wir ein Waldstück, wo wir uns fast in den Tropen wähnen; die feuchte Luft und das recht milde Klima lassen die Vegetation nur so spriessen.

Im Städtchen fallen der leuchtend rote «Clock Tower» beim Hafen und ein paar bunte Häuser an der «Market Street» auf.

Zurück Zuhause laden wir die e-Bikes für die nächste Fahrt auf. Wir fühlen uns irgendwie klebrig an und freuen uns deshalb auf eine warme Dusche, um das Salz aus den Haaren und von der Haut zu waschen.

 

Entgegen der Prognose bleibt das Wetter am 23.07. unwirtlich. Feiner, aber anhaltender Regen geht nieder und der Wind pfeift um alle Ecken. So wird nichts mit der geplanten Radtour auf dem «Skellig Ring».

Stattdessen nutzen wir eine Regenpause für eine gut 20 km lange Inselrundfahrt per Velo. Am westlichen Ende von «Valentia Island» erhebt sich der 292 Meter hohe «Bray Head».

Wir radeln soweit es geht und wandern dann wiederum oberhalb von gewaltigen Felswände und blicken zu den «Kerry Cliffs». Tief unter uns tobt das Meer.

Über die Landschaft und das Küstengebiet ziehen zwar noch immer tiefhängende Wolken, doch die Sicht reicht bis zu den «Skellig Rocks (ca. 15 km vor der Küste). Und es ist trocken!

Der Sturm fegt ununterbrochen über uns hinweg und wir müssen uns mächtig dagegenstemmen. Auch bei der Abfahrt wieder hinunter zur Strasse ist volle Konzentration gefordert, denn nun bläst der Wind von der Seite.

Vorbei an einladenden und liebevoll hergerichteten Häusern biken wir wieder zurück zum Camping.

Das trockene Wetter hält noch bis am frühen Abend an, doch für die Nacht sind schon wieder Niederschläge angesagt. Wenigstens ist es mit rund 18 Grad nicht allzu kalt.

 

Um 0:45 Uhr in der Nacht werden wir durch lautes Hupen jäh aus dem Tiefschlaf gerissen. Offensichtlich hat ein Campinggast im Zelt seinen Mietwagen nicht im Griff und so geht mindestens dreimal der Alarm los. Zum Glück finden wir danach wieder Ruhe und können ausschlafen.

Doch zu lange wollen wir nicht in den Federn bleiben, denn für den Morgen sind ein paar trockene, ja sogar leicht sonnige Stunden angesagt.

Im «Garden of Glanleam House» soll das mildeste Mikroklima von ganz Irland herrschen; also machen wir uns zu Fuss auf. Schon auf dem Weg dahin kommen wir uns vor wie Regenwald. Der Garten hat allerdings schon bessere Zeiten gesehen und ist total verwildert. Von den angeblich seltenen, subtropischen Pflanzen scheint nicht mehr viel übrig zu sein.

Dennoch entdecken wir ein paar mächtige alte Bäume und riesige Baumfarne. Zudem strahlen die Blüten der Fuchsia, der Montbretien (Familie der Schwertliliengewächse) und der Hortensien in voller Pracht.

Die Gegensätze könnten nicht grösser sein; ein graues, verlassenes Haus, das sogar den Esel fast zum Weinen bringt und das knall rote «Knights Town Coffee», wo unsere Herzen (und die Magen) bei einem feinen Kaffee und einem Stück leckeren Apfelkuchen lachen.

Der Nachmittag ist dann wieder von Sturm- und Regenwetter geprägt. Wir nutzen die Zeit zum Lesen, Planen und Chillen.

 

Beim ersten Toilettengang am Morgen meint eine andere Camperin nur: «what an incredible nigth!». Wie recht sie hat, die ganze Nacht hindurch heulte der Wind um das Wohnmobil und der Regen prasselte ununterbrochen nieder.

Wir verlassen die «Valentia Island» und wollen trotz trübem Wetter weiter auf dem «Ring of Kerry» reisen. Die Landschaft ist reizvoll, aber eben grau in grau.

Bei einem Aussichtspunkt halten wir an, doch Sturm tobt noch immer heftig, so dass wir das Fahrzeug nicht verlassen.

In Kenmare trinken wir einen «Latte» und kaufen vitaminreiche Kost für die nächsten Tage ein.

Dann geht’s weiter auf der «N71» über den «Moll’s Gap». Im Gebiet des «Killarney-Nationalpark» haben wir das Gefühl durch einen Regenwald zu fahren. Die Vegetation ist dicht und regnen tut’s sowieso.

Auf dem «Flesk Camping» in Muckross werden wir sehr freundlich empfangen und der junge Angestellte deckt uns mit vielen, wertvollen Informationen ein.

Am Nachmittag freuen wir uns über das «comeback» der Sonne. Bei angenehmen Temperaturen machen wir uns zu Fuss auf ins sehr touristische Städtchen Killarney. Die Einkaufsstrassen sind voll mit Besuchern und der Verkehr drängt sich durch die engen Strassen. Wir tägigen ein paar Besorgungen und kehren dann auf den Camping zurück.

 

Am Freitag, 26.07., kriechen wir erst nach acht Uhr aus dem Bett und frühstücken wie jeden Morgen in aller Ruhe. Die Sonne ist heute deutlich mehr präsent, wenn auch zwischendurch in flüssiger Form.

Leider haben wir gestern erst zu Hause gemerkt, dass uns der Fotohändler anstatt einem Schutzdeckel für das Objektiv einen Schutzfilter verkauft hat. Also radeln wir nochmals ins Städtchen, um das Teil auszutauschen. Wiederum herrscht ein hektisches Treiben in Killarney und als Radfahrer müssen wir uns den Weg zwischen den Autos, LKWs und Cars hindurch bahnen.

Nicht minder umtriebig geht’s beim «Ross Castle» zu und her. Die Touristen werden u.a. mit sogenannten «Jaunting Cars» (Pferdekutschen) auf die Halbinsel gefahren. Das mittelalterliche Kastell wurde schön renoviert und liegt am malerischen «Lough Leane» (Loch Léin).

Bei einer Rundfahrt auf der Halbinsel, die zum «Killarney Nationalpark» gehört, kommen wir durch mystische Wälder mit alten Bäumen und moosbewachsenen Steinen.

Wasserstellen in mitten der grünen Pracht erinnern uns an australische «Billabongs». Vom Aussichtspunkt «O`Donohoe`s Library» blicken wir auf die Insel «Innisfallen». Der Pfad zum «Governor’s Rock» ist durch einen umgestürzten Baum versperrt, also heisst es hier: bitte wenden.

Das Gebiet kann nur zu Fuss oder mit dem Velo erkundet werden, deshalb ist es hier angenehm ruhig. Das gefällt uns!

Der milde und trockene Vorabend lässt uns mal wieder den Grill anwerfen. Das Wochenende ist eingeläutet.

 

Was für ein toller Morgen! Wir nutzen die Gunst der Stunde und sitzen schon um 8:30 Uhr im Sattel.

Rund um das 1839 bis 1843 erstellte «Muckross House» herrscht zu dieser Zeit noch Stille. Wir wandeln durch die weitläufige Parkanlage und durch die verschiedenen Themengärten.

In den Beeten rund um das stattliche Herrenhaus gedeihen Blumen und Kräuter.

Mit dem Vorfahren der ersten Reisebusse verlassen wir das Anwesen und radeln weiter entlang dem «Middle Lake».

Der Anfangs velotaugliche Weg wandelt sich bald in einen steinigen Pfad. Wir müssen die Räder schieben und teilweise auch über Steinstufen hieven. Doch die Anstrengung ist es wert, denn so kommen wir an malerischen Plätzen mit herrlichen Aussichten vorbei.

Über die «Bricken Bridge» gelangen wir zum «Dinis Cottage». Hier treffen wir auf einen Iren aus der Gegend, der seine beiden kleinen Kinder mit dem Veloanhänger um den See chauffiert. Das Café wird eben erst geöffnet und die Kaffeemaschine muss noch aufgeheizt werden und so bleibt Zeit, um mit dem Einheimischen zu plaudern und seine Tipps entgegenzunehmen.

Kaum stehen die beiden «Latte» auf dem Gartentisch, geht ein kurzer, aber heftiger Schauer nieder; also verziehen wir uns ins Cottage und warten bis die Störung weiterzieht.

Unweit von hier treffen beim «Meeting of Waters» drei Gewässer zusammen. Zudem öffnet sich hier der Blick auf die «Old Wier Bridge», eine alte Steinbogenbrücke.

Wir befinden uns weiterhin im Killarney-Nationalpark und besuchen ein weiteres Highlight der Region, den «Torc Waterfall». Da man hier fast bis zum Wasserfall fahren kann, ist das Besucheraufkommen enorm.

Doch nur ein paar Höhenmeter weiter oben lichtet sich das Gedränge und Sicht auf den See ist herrlich.

Der Wald ist wieder eine Symphonie in Grün. Eichen, Eiben, Flechten und Moose werden aber zunehmend von Rhododendron verdrängt. Das feuchte und recht milde Klima lässt die Sträucher so stark wachsen, dass sie zur Plage werden.

Zum Schluss dieses reichhaltigen Ausflugs kommen wir zur «Muckross Abbey» (auch «Muckross Friary»). 1340 gründeten Franziskaner das Kloster in mitten einer parkähnlichen Anlage. Die Abtei wurde in mehreren Etappen erstellt und nach Zerstörungen auch immer wieder aufgebaut. Die Ruine ist gut unterhalten und frei zugänglich. Besonders eindrücklich ist der intakte Kreuzgang in dessen Mitte eine alte Eibe steht.

Rund um das Kloster befindet sich ein Friedhof und siehe da ... zwischen den uralten Grabsteinen zupft sich ein Dammhirsch leckere Blätter von der saftigen Hecke.

Nun ist es nicht mehr weit zurück zum Campingplatz. Hier herrscht ein emsiges Treiben von jenen, die abreisen (müssen) und den Neuankömmlingen.

Das Timing hat einmal mehr gestimmt, denn kaum sind die Räder gereinigt und verstaut, leert sich mal wieder eine Wolke.

 

Am Sonntag verlassen wir das Karstgebiet von Killarney und damit bald auch das «County Kerry».

Dank weitgehend gut ausgebauten Strassen und der Autobahn «M8» sowie wenig Verkehr kommen wir vor dem Mittag an unserem Tagesziel in der Grafschaft «Tipperary» an.

Die verschiedenen Reservationsanfragen per Mail wurden leider nicht beantwortet und so steuern wir die «Cashel Lodge» auf gut Glück an. Der freundliche Mr. O’Brian hat für uns einen Platz frei und was für einen! Wir nächtigen praktisch am Fusse des «Rock of Cashel», dem Wahrzeichen von Cashel.

Natürlich geht’s auch heute nicht ohne ein paar Tropfen von oben. Aber es hellt schnell wieder auf und wir können zu einem ersten Spaziergang starten. Gleich auf dem Feld gegenüber dem Campingplatz steht nämlich die «Hore Abbey».

Ursprünglich wurde das Kloster von Benediktinern gegründet. Diese wurden 1272 vom damaligen Erzbischof David McCarvill vertrieben und er siedelte Zisterziensermönche an. Diese blieben bis 1540, danach wurde das Kloster angeblich aufgelöst. Umso erstaunlicher, dass sich die Mauern so lange halten konnten und heutzutage als stille Zeitzeugen dienen.

Bis am späten Nachmittag füllt sich der kleine Camping (nur vier Hartplätze mit Strom) mit einheimischen Gästen, zwei Belgiern und zwei Schweizern (wir).

 

Natürlich wollen wir das für Irlands Geschichte so wichtige Monument nicht zur aus der Ferne bestaunen. Der Campingbesitzer hat uns mit vielen Unterlagen zur Stadt auch einen Gutschein für den «Rock of Cashel» gegeben.

So erklimmen wir bei sonnigem und warmem Wetter noch vor neun Uhr den 65 Meter hohen Kalkfelsen. Einmal mehr haben wir Glück und bekommen Tickets gleich für die Führung um 09:30 Uhr, und dank des Vouchers sogar kostenlos.

Die Zeit davor nutzen wir den aus dem 4. Jahrhundert stammenden ehemaligen Königssitz ungestört zu inspizieren und fotografieren. Die Aussicht aufs Umland ist herrlich.

Dann folgen wir Tom durch die historische Stätte und lauschen seinen kompetenten und spannenden Ausführungen. Die ganze Geschichte zu erzählen, würde den Rahmen sprengen. Deshalb nennen wir hier die wichtigsten Gebäude auf dem Felsen:

Der Rundturm ist das älteste (1101 erbaut) und höchste (28 Meter) Element.

Die Kathedrale stammt aus den Jahren 1235 bis 1270, der viereckige Wohnturm wurde dann im 15. Jahrhundert errichtet. Die Halle des «Vicars Choral» stammt ebenfalls in dieser Zeit. Unser Reiseführer macht uns auf diverse Details aufmerksam, wie die hohen, schmalen Fenster, kleine Figuren bei den Ornamenten und die einzige Stelle, wo noch schwache Resten der einstigen Waldbemalung zu bewundern sind.

Während der grösste Teil der Bauten aus wetterfestem Kalkstein gebaut wurde, besteht die «Cormacs Kapelle» aus porösem Sandstein. Das feuchte Wetter und die Besuchermassen haben dem Kirchenhaus so geschadet, dass es umfassend renoviert werden musste und nun nur noch beschränkt von Innen besichtigt werden kann.

Nebst vielen keltischen Kreuzen auf dem Friedhof rund um das Kastell ist das «St. Patricks Kreuz» (zu Ehren des Heiligen Patrick) besonders erwähnenswert. Das Original steht geschützt in einem Gebäude, ein Replikat trotz nun Wind und Regen.

Rechtzeitig steigen wir hinab in die recht touristische Stadt Cashel, während immer mehr Leute den Hügel hinauf strömen. Nun ist Zeit einen feinen Kaffee zu trinken.

Bei einem Rundgang geht’s zur «Saint John Cathedral», zu den Ruinen des Klosters «St. Dominic» und ins «Heritage Centre».

In einem der vielen Läden kaufen wir noch ein Stück des bekannten Blauschimmelkäses «Cashel Blue», der im nahen Fethard produziert wird.

Zufrieden und mit vielen Eindrücken kehren wir auf den Platz zurück. Alle andern Womos sind bereits wieder abgereist. Verblieben sind noch zwei Zelte und unser «akrumobile».

 

Unsere Inland-Tour geht weiter von Cashel nach Kilkenny im gleichnamigen «County». Die Strecke ist nur ca. 70 km lang und führt durch weitgehend landwirtschaftlich geprägtes Gebiet.

Unterwegs wollen wir bei einer Tankstelle mal wieder den Luftdruck von unserem Reifen prüfen. Das Unterfangen ist nicht ganz einfach, denn sowohl die Ventile bei den Rädern als auch der Aufsatz beim Schlauch sind stark verschmutz. Schliesslich gelingt die Wartungsarbeit und wir fahren wieder mit genügend Bar.

Die Rezeption vom «Tree Grove Caravan and Camping Park» am Stadtrand ist bei unserer Ankunft verweist. Wir stellen das «akrumobile» mal auf die Parzelle «A». Hier werden wir gleich tierisch begrüsst; das Pony, die beiden Vögel und eine Hummel freuen sich sichtlich über unseren Besuch.

Am letzten Julitag nehmen wir uns viel Zeit, um Kilkenny zu erkunden. Der Campingverwalter hat uns mit Karte und Wegbeschreibung bestens ausgerüstet. Über den «Canal Walk» erreichen wir nach 20 Minuten das «Castle» mit seinem weitläufigen Park und dem Rosengarten.

Verkehrstechnisch steht die Stadt kurz vor dem Kollabieren ... doch die engen Strassen mit dem bunten Gemisch von verschiedensten Bauten macht Kilkenny durchaus sympathisch. Nebst vielen Läden beherbergt der Ort am Fluss «Nore» auch unzählige Pubs und Musiklokale.

Die «Sankt-Cainnech-Kathedrale» gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Kirchen im Land. Von ihr leitet sich auch der Name der Stadt ab: «Cell Cainnigh», «Kirche des Cainnech».

Unser Hauptaugenmerk gilt hier jedoch dem sogenannten «Round Tower». Das historische Bauwerk soll etwa im 11. Jahrhundert erstellt worden sein. Die Höhe wird mit 30,2 Meter angegeben. Das Tolle an der Sache ist, dass der Turm erklommen werden kann. Dafür zahlt man/frau zuerst EUR 4.00/Person, dann gelangen wir über eine Leiter zur Türschwelle auf 2,78 Meter ab Boden. Dann sind Kletterkünste gefragt, um die 121 Stufen über Holzleitern hinaufzusteigen.

Oben ist eine kleine Plattform, die kaum 2 Meter Durchmesser hat. Die 360-Grad-Sicht auf die Stadt und das Umland ist einmal mehr prächtig und eindrücklich zu gleich. Von oben sieht die Welt ja bekanntlich ganz anders aus ... Mit vielen Fotos im Kasten heisst es nun wieder sorgfältig auf den sicheren Boden zurückzukehren.

In der «Black Abbey» findet gerade eine Messe statt und da wollen wir natürlich nicht stören.

So geht’s weiter zur höchsten Erhebung der Stadt, wo die im neugotischen Stil erbaute «St. Mary’s Cathedrale» thront.

Wer Kilkenny hört, denkt vielleicht auch an Bier? Die «Smithwicks Brewery» braut seit 1710 «Irish Ales» und ist dank einer Exportmarke vielen Bierliebhabern bekannt. Wir kaufen vier Dosen, die bestens in den Rucksack passen.

Als grüne Oase in der hektischen Stadt erweist sich der «Butler House Garden». Nebst hochpreisigen Kunstateliers treffen wir hier auf eine harmonische und blumenreiche Gartenanlage.

Nach der Rückkehr auf den Camping lädt das anhaltend warme Wetter zu einem Grill-Znacht ein. So gemütlich kann es sein, wenn die Sonne scheint ...

 

Unsere Route vom 22. - 31. Juli 2019

Tralee - Kilkenny: 434 km

Mit dem Bike unterwegs: 78 km

 

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