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Mitte Dezember 2017 haben wir beide unsere Arbeitsstellen gekündigt, parallel auch unsere Wohnung und unser WLAN, d.h. unsere alten e-Mail-Adressen (@datazug.ch) sind nur noch bis Ende März 2018 gültig, dann sind wir über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Nur einige Tage danach war unsere Wohnung bereits wieder vermietet und zwar an eine Familie mit 2 kleinen Mädchen, was uns sehr freut.

Das Jahresende lassen wir mit einer Schneeschuhtour am 24.12. auf das Laucherenstöckli (nähe Ibergeregg, ob Schwyz)

Laucherenstöckli 

und einer Winterrundwanderung an Silvester auf dem Zugerberg ausklingen.

Zugerberg

 

Am 26. Januar der grosse Schreck! Unsere bestellten e-Bikes sollen erst in den Wochen 15 und 16 kommen. Aufgrund der grossen Nachfrage kann CUBE die Lieferfristen um rund 2 Monate nicht einhalten. Das Problem ist, dass wir unsere Abfahrt nicht verschieben können/wollen. Nach ein paar Mails hin und her kann es sein, dass es doch noch klappt - zwar hätten unsere e-Bikes nicht die ausgewählten Farben, aber was soll's, die Hauptsache, es klappt. Mitte Februar kommt es definitiv aus; sind wir doch zuversichtlich.

Am Sonntag, 28. Januar, machten wir uns früh auf. Wir wollten noch einmal die uns bekannte Schneeschuhtour vom Frutli zum Pragelpass über den urtümlichen Bödmerenwald unter die Füsse nehmen. Obwohl früh dran, ist bereits ein Grossteil der möglichen Parkgelegenheiten besetzt, doch wir fanden trotzdem noch einen Abstellplatz.Die Tour war wie immer schön und wir haben ein Phänomen gesehen, dass wir vorher noch nie sahen. Vor ein paar Tagen hat es in die hohen Schneemassen geregnet und so haben sich über grosse Flächen wie Abflussrinnen und Trichter gebildet, was sehr speziell ausgesehen hat.

Wildspuren hatte es wiederum viele, aber gegenüber früheren Ausflügen haben wir keine Gemsen gesehen und der scheue Schneehase hat sich natürlich wieder nicht gezeigt.Die gemachte Runde war aufgrund der Oberflächen- und Schneebeschaffenheit anspruchsvoll, aber wie immer konnten wir die Tour geniessen und Kraft für die kommende Zeit tanken.   

Pragelpass 

Ende Januar: Ein weiterer Monat ist vorbei. Als beide im Januar Geborene, durften wir wohl bis auf Weiteres unseren letzten Geburtstag in der Schweiz feiern. Ein bisschen Wehmut war sicherlich dabei, aber auch grosse Spannung auf das Neue. Wo werden wir wohl unseren nächsten Geburtstag feiern?

Mit unseren Vorbereitungen kommen wir weiter vorwärts. Es gibt Vieles, woran man denken muss, aber wir haben ja noch Zeit, insbesondere da wir am Schluss noch Ferien beziehen können und so dann gezielt einen Endspurt hinlegen können.

Ende Februar, anfangs März geniessen wir noch eine Woche Ferien. Der Zeitpunkt ist perfekt, denn sehr tiefe Temperaturen lassen uns noch einmal ein paar tolle Wintertage erleben. Wir lösen einen Gutschein in der Therme Vals ein und lassen uns bei einem Wellness-Urlaub in Flims verwöhnen. 

Flims

Doch auch zu Hause gibt es noch vieles zu Erledigen. Wir reichen die Steuererklärung ein, lösen Konten auf, regeln die Versicherungen und tausend weitere Sachen.

Zudem leert sich die Wohnung langsam aber sicher. Wir verkaufen und verschenken den Hausrat und entsorgen Angesammeltes. Gute Neuigkeiten kamen dann auch noch betreffend den bestellen e-Bikes. Die Räder sollten nun in der zweiten Märzwoche geliefert werden, yeah!

 

Ein weiterer Höhepunkt des Abschiednehmens ist unser kleines Fest für Familie, Freunde und Bekannte anfangs März. Uns berühren und ermutigen die vielen Rückmeldungen zu unserem Entscheid. Alle haben auf unsere Einladung reagiert und jene, die nicht zur Feier kommen konnten, haben wir bei anderer Gelegenheit getroffen und verabschiedet.

Unsere Gäste kamen aus: Zug (ZG), Bremgarten (AG), Baar (ZG), Hochdorf (LU), Thalwil (ZH), Lugano (TI), Schöftland (AG), Zürich (ZH), D-Hamburg, Steinhausen (ZG), Dierikon (LU), SA-Johannesburg, Steinen (SZ), Walchwil (ZG), Rothenburg (LU), Rotkreuz (ZG), Buchs (AG), Corseaux (VD), Kyburg-Buchegg (SO), Altendorf (SZ), Hünenberg (ZG)

Wir durften ein bewegendes und für uns ein wichtiges Zusammenkommen feiern. Toll war’s! Vielen Dank an alle!

Besonders schön und wertvoll sind auch die vielen Zusagen für Unterstützung, falls mal was nicht klappen sollte. Das gibt uns eine enorme Sicherheit und Zuversicht. Auch dafür danken wir allen ganz herzlich!

 

15. März: wir können unsere e-Bikes bei Velotrend in Seewen abholen und dies bei einem veritablen Föhnsturm mit unserem Womo.

e-Bikes in der Garage

 

Wir wollen unbedingt noch mit der neuen Stoosbahn fahren. Am 22. März können wir uns diesen Wunsch bei schönem Wetter noch erfüllen.

Bergziele

Panorama vom Stoos 

Die letzten Tage in der Schweiz sind gezählt. Es stehen noch Treffen und Essen mit unseren Lieben an und immer fällt das Abschiednehmen schwer. Doch wir betonen auch immer, dass wir nicht „ab dr Wält send“. Alle, die möchten, können unsere Tour verfolgen und mit uns in Kontakt bleiben.

Am Sonntagabend ist die Wohnung nun wirklich sehr leer ... und die letzte Nacht schlafen wir wenig und unruhig. Am Montag ist früh Tagwache, denn die Reinigungsfirma hat sich auf halb acht Uhr angemeldet. Um acht Uhr klingelt es wohl, doch vor der Tür steht der Malermeister ... er ist definitiv einen Tag zu früh und die Putzcrew ist noch immer nicht erschienen ...

Doch plötzlich kommt alles ins Rollen. Ein sehr freundlicher Zivildienstler holt zusammen mit zwei Gehilfen im Auftrag des Brockenhauses die Möbel ab. Gleichzeitig trifft eine fünf Frau starke Reinigungsequipe ein und dazwischen verkaufen wir noch den Nissan ab Platz an einen Händler aus dem Kanton Freiburg.

Nun haben wir Zeit im Dorf einen Kaffee zu trinken und den Schlüssel für den Womo-Einstellplatz dem Vermieter zurück zu bringen.

Um vier Uhr ist es dann soweit: zusammen mit unseren Nachmietern, dem Vermieter und der Chefin der Reinigungstruppe wird die Wohnung abgenommen. Jeder Raum wird inspiziert und schliesslich alles für okay befunden. Wir sind erleichtert, als alle Protokolle und die Freigabe für die Mietkaution unterzeichnet sind und wir die Schlüssel abgegeben haben.

Jetzt ist das Womo unser Zuhause! Und bald klopft es an die „neue“ Haustür. Unsere Nachbarin Maria überrascht uns mit einer feinen Flasche Rotwein, Schweizer Schokolade und einer lieben Karte zum Abschied. Vielen Dank! Zu Feier des Tages gönnen wir uns ein feines Essen beim Chinesen und schlummern dann friedlich im „akrumobile“.

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